Herbstsynode 2018 des Kirchenbezirks Hochrhein

in der Versöhnungskirche in Waldshut am 16. November 2018

Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Henry Bährle, eröffnete die Synode und erläuterte das Programm des Abends.

 

Einführung in den neuen Anhang des EG und die neue Perikopenordnung

 Zu Beginn gab Bezirkskantor Matthias Flierl eine schwungvolle Einführung in einige neue Lieder, begleitete sie am Flügel und annimierte zum Mitsingen. Das wurde gut angenommen und das Singen von einem Kanon klang schon sehr gelungen. Flierl gab Hinweise für den Einsatz der Ergänzung zum Evangelischen Gesangbuch (EG) und kündigte an, dass er bis zum 1. Advent eine Handreichung zum Einsatz der Liedersammlung verfassen werde.

 Pfarrerin Ulrike Beichert von der Arbeitstelle Gottesdienst im Oberkirchenrat gab einen Überblick über die Entwicklung von Perikopenordnungen, die auf entsprechende Listen von Bibellesungen für jeden Sabbat im Judentum zurückgehen. Ausgehend von zwei Reihen aus den Evangelien und Briefen des Neuen Testaments der alten Kirche hat die neue Perikopenordnung mehr Texte aus dem Alten Testament, auch Psalmtexte. Besonders die prägenden Erzähltexte und Abschnitte, in denen Frauen eine Rolle spielen, wurden zusätzlich berücksichtigt. sie wies daraufhin, dass in Zukunft der Erntedantag grundsätzlich am ersten Sonntag im Oktober gefeieert werden soll. Im liturgischen Kalender gibt es eine Verschiebung zwischen den Sonntagen nach Epiphanias und den Sonntagen vor der Passionszeit.

 

Gottesdienst

 Dekanin Christiane Vogel leitete den Gottesdienst für die Synode und Predigte zum Volkstrauertag. Dabei bezog sie sich auf eindrückliche Fotos eines Soldatenfriedhofs aus dem ersten Weltkrieg mit Skulpturen von Käthe Kollwitz zur Trauer eines Vaters und einer Mutter über den Im Kreig umgekommenen Sohn.

Die Feier des Abendmahls in einem großen Kreis für die Synode und Gäste war wieder sehr eindrücklich.

 

Vorstellung Impulstag

 Henry Bähle eröffnete den dritten Teil der Synode und wies auf eine Änderung in der Tagesordnung hin: Der Beschluss zum Nachtragshaushalt des Diakonischen Werks wird verschoben.

 Pfarrer David Brunner und Pfarrerin Regine Born stellten Zielsetzung und Hauptreferenten für den Impulstag für unserenf Kirchenbezirk am 30.3.2019 vor.

Bericht von der Israelreise

 Pfarrerin Andrea Kaiser und drei Mitglieder der Bezirksjugend, Leah Rombach, Balthasar Kaiser und Manuel Schreck,berichteten mit vielen Fotos von der Israelreisse und bedankten sich beim Bezirk für die Förderung, die die Reise erst möglich gemacht hatte.

 Es wurde deutlich, dass die Anwesenheit an Stellen, die uns allen als Stationen Jesu in den Evangelien bekannt sind, tiefe und beglückende Eindrücke vermittelt hat. Begegnungen mit Juden, christlichen Arabern, einer deutschen evangelischen Kirchengemeinde und Holocaust-Opfern waren intensiv und vermittelten unmittelbare Eindrücke mit großer Breite. (mehr dazu hier)

 

Bericht von der Landessynode

 

Felix Lohrer berichtete von der Landessynode. Es gab keine umstürzenden Entscheidungen, viele Details kann man auf ekiba.de/landessynode nachlesen.

 

Bericht aus dem Dekanat

 

Dekanin Vogel berichtete recht kurz:

Der zentrale Gottesdienst zum Buß- und Bettag findet um 19 Uhr in der Stadtkirche Bad Säckingen statt.

Die Vakanzen in St. Blasien (Vakanzvertreter Markus Wagenbach) und in Murg/Herrischried/Rickenbach (Vakanzvertreter Martin Rathgeber) bestehen weiter.

 

Die nächste Frühjahrssynode wird am 22.3.2019 stattfinden.