Bergkirche in Kadelburg

Quelle: Foto: Ernst Ostertag, Jestetten
Eine evangelische Gemeinde seit der Reformation 

Im 19. Jahrhundert tauchten überall am Hochrhein die ersten evangelischen Christen auf. Schnell wurde der Kirchenleitung in Karlsruhe klar, dass diese Glaubensgenossen seelsorgerlich betreut werden mussten. Von Säckingen bis Jestetten gab es nur eine evangelische Gemeinde, und das war Kadelburg. Also sollte ihr Pfarrer auch die Versorgung dieser Protestanten übernehmen (ab 1842). 1858 wurden Waldshut und die westlichen Gebiete Säckingen zugeteilt. Säckingen erhielt 1859 einen eigenen Pfarrer, der ab 1860 auch Waldshut gottesdienstlich mitversorgte. Von da an war Kadelburg für den Klettgau zwischen Tiengen und Jestetten und das Wutachtal bis Stühlingen zuständig. Viele Orte im Randgebiet der Pfarrbezirks wechselten immer wieder die Zugehörigkeit, mal kamen sie zu Säckingen, mal zu Waldshut, zu St. Blasien oder zu Bonndorf. Büsingen versorgte den Jestetter Zipfel seit Ende des 19. Jahrhunderts. Tiengen wurde 1913 eine Filiale von Kadelburg und 1921 ein von Kadelburg losgelöstes Vikariat, das 1926 den Status einer rechtsgültigen Kirchengemeinde erhielt, ab 1927 mit eigenem Pfarrer. Dieser hatte das ganze Wutachtal bis Stühlingen und Eine evangelische Gemeinde seit der Reformationden Klettgau ohne Jestetten mit zu betreuen.

Seit der Reformationszeit gab es zwischen dem Hegau und Rheinfelden entlang des Hochrheins rechtsrheinisch nur drei evangelische Gemeinden, nämlich die kleine Gemeinde auf dem Hohentwiel (zum lutherischen Altwürttemberg gehörende Exklave), Büsingen (in Abhängigkeit von Schaffhausen wurde 1529 die Reformation eingeführt) und eben Kadelburg.

Wie kam es, dass Kadelburg im katholischen Klettgau zur Reformation übertrat? Kadelburg gehörte zur Pfarrei Zurzach und das Chorherrenstift übte die niedere Gerichtsbarkeit aus, die es 1451 durch Kauf neben vielen anderen Rechten an sich gebracht hatte. Die Landesherren des Klettgaus verloren immer mehr an Einfluss in diesem Dorf, so dass das Stift der eigentliche Territorialherr war. Den Sulzern blieben lediglich der Blutbann sowie die Verfügung über Jagd, Forst und Geleit. Die Missstände in der Kirche, wie sie Luther beklagt hatte, herrschten im ausgehenden 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch in Zurzach und da insbesondere im Verenastift. Der Ruf nach Reformen wurde immer lauter und die Einführung der Reformation in Zürich tat auch in Zurzach ihre Wirkung. Am 24. August 1529 kam es in Zurzach zur Abstimmung, nur sieben Zurzacher Bürger votierten für die alte Lehre, in KadeIburg stimmten alle für die Einführung der Reformation. Wie in anderen Teilen des Klettgaus stand hinter dieser einmütigen Forderung sicher auch die Hoffnung, sich von der Herrschaft der Chorherren lösen zu können und von Abgaben frei zu sein. So stellten die Kadelburger kurzerhand die Zahlungen von Zins und die Zehntabgaben ein. Die Zurzacher baten Zürich, ihnen einen zwinglischen Prediger zu schicken.

Dieser Bitte kam Zürich nach und der Prädikant Franz Zingg konnte am Sonntag nach dieser Bitte, am 29. August 1529, den ersten reformierten Gottesdienst halten.

Die Folge war die Entfernung aller Bilder aus den Kirchen. Zum eigentlichen Bildersturm kam es am 18. Oktober desselben Jahres. Man zerschlug in der Kadelburger Kapelle alle Bilder und Figuren, nachdem die Bürger am Tag zuvor nochmals einstimmig beschlossen hatten, die neue Lehre anzunehmen.

Die meisten Chorherren verließen Zurzach. Dadurch verloren die Kadelburger ihren Obervogt und sie befürchteten, dass die Klettgauer Herren, die Grafen von Sulz, sich zu Herren über Kadelburg machen könnten. Ein Kaufangebot hatten die Sulzer den Chorherren bereits vorgelegt. Doch die Eidgenossen erreichten, dass dieser Handel nicht zustande kam.

Die Kadelburger verlangten nun von Zürich einen eigenen Prediger, da es ihnen zu beschwerlich sei, vor allem bei Hochwasser, zur Kirche nach Zurzach zu kommen. Man bewilligte ihnen wenigstens für die Sonntage einen Gottesdiensthelfer, während der Woche musste er allerdings dem Prädikanten in Zurzach zur Hand gehen.

Es kam in der Schweiz immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den katholisch gebliebenen und den reformiert gesinnten Orten. Im 2. Kappeler Krieg 1531 unterlagen die Protestanten, Zwingli fiel in dieser Schlacht. Der anschließende Friedensschluss war für die Reformierten nachteilig. Zwar bestimmte er, dass die Reformierten nicht gewaltsam zum "alten, wahren christlichen Glauben" zurückgeführt würden, doch wer die Messe begehrte, dem sollte sie gestattet sein. Der umgekehrte Fall war nicht vorgesehen. Es war bei Strafe verboten zum reformierten Glauben überzutreten. Diese Situation veranlasste die Chorherren, nach Zur zach zurückzukehren und die Gegenreformation einzuleiten. Die Kadelburger nutzten die Möglichkeit ebenfalls, die ihnen der Landfrieden bot. Sie führten eine erneute Abstimmung durch und beschlossen mit überwältigender Mehrheit beim reformierten Glauben zu bleiben. So war Kadelburg weiterhin ein evangelischer Ort mit jetzt katholischer Ortsherrschaft. Die Kadelburger mussten ihre Abgaben an Wein, Korn, Gerste, Haber, Heu und Obst getreulich weiterhin abliefern. Die Eidgenossen sicherten den Kadelburgern ihre Unterstützung beim Durchhalten dieser ungewöhnlichen und verzwickten Lage zu. 1554 stellten sie sogar einen Schutzbrief für

die "reformierten Kilchgenossen" in Kadelburg aus. 1614 hinterlegten die Kadelburger diesen Brief in Zürich und fertigten eine beglaubigte Abschrift, die in Kadelburg aufbewahrt wurde, wo sie noch heute im Pfarrarchiv eingesehen werden kann.2 Wie wichtig dieser Schutzbrief war, zeigte sich am fehlgeschlagenen Versuch des Stiftes Zurzach, diese ungeliebte protestantische Ortschaft gewinnbringend an die Herren von Sulz zu verkaufen. Das hätte nach den Regeln des Augsburger Religionsfriedens die Rückführung der Kadelburger zur katholischen Konfession bedeutet. Die Eidgenossen verhinderten diesen Versuch.

Seit dem 18. Jahrhundert lockerten sich die Bindungen Kadelburgs an Zurzach. Versuche der Chorherren, Kadelburg an die Schwarzenberger zu verkaufen, schlugen fehl. Da löste die große Politik das Problem. Der Reichsdeputationshauptschluß 1803 beendete die Kadelburger Zwitterstellung und die 352-jährige Herrschaft des Stiftes Zurzach über Kadelburg, indem der Ort zunächst mit allen Rechten und Pflichten zum Schwarzenberger Klettgau kam und 1806 mit dem Klettgau unter badische Landesherrschaft fiel. Die Schwarzenberger waren nur noch Standesherren. Diese Rechte verkauften sie 1812 dem badischen Staat. Kadelburg gehörte somit ganz zum Großherzogturn Baden. Zu diesem Zeitpunkt stellten die Evangelischen in Kadelburg immer noch zwei Drittel der Bevölkerung, doch die Katholiken waren schon so erstarkt, dass 1809 eine katholische Pfarrei wiedererrichtet und die katholische Ortskirche erbaut werden konnte.

Die Zahl der Protestanten nahm im Verhältnis zur katholischen Bevölkerung ständig ab. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf den Ortsteil Kadelburg der Kirchengemeinde. 1864 zählte man in Kadelburg 480 evangelische und 326 katholische Einwohner, 1911 überwogen erstmals die Katholiken leicht, 1946 nennt die Statistik das Verhältnis 304 zu 546  Ende Juni 2005 lag das Verhältnis für evangelische/katholische Einwohner mit Hauptwohnsitz Kadelburg bei 493 zu 981.5 Evangelische mit Nebenwohnsitz Kadelburg waren es 51.

Die Bergkirche in Kadelburg

Die Protestanten besuchten zu Beginn des 19. Jahrhunderts immer noch den Gottesdienst in Zurzach, dort fanden auch die Trauungen, Taufen und Beerdigungen statt. Das wurde mit der Zeit immer beschwerlicher, so dass die evangelischen Familien an eine eigene Kirche dachten. Doch: Die napoleonischen Kriege hatten der Gemeinde, wie im ganzen Klettgau, große Schulden aufgebürdet, das zweite Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts war durch verheerende Missernten gekennzeichnet, fünf Jahre hintereinander trat der Rhein über die Ufer und überschwemmte die Äcker. Das Nervenfieber (Typhus) grassierte und hatte 70 Kinder zu Vollwaisen gemacht. Trotzdem stellte die evangelische Gemeinde den Antrag an den Oberkirchenrat auf Bau einer eigenen Kirche. 1828 wurde sie endlich genehmigt. Nun gingen Bittgesuche überall hin, besonders in die Schweiz und an das Gustav-Adolf-Werk. Bald war ein Drittel der Baukosten durch Spenden zusammen, der Bau konnte beginnen. 1832 bekam Kadelburg den Status einer Kirchengemeinde und 1834 einen eigenen badischen pfarrer. 1832 feierte die Gemeinde endlich die Einweihung der Bergkirche, die im Weinbrenner- Stil errichtet ist. Friedrich Weinbrenner (1766-1826) gilt als führender Baumeister des deutschen Klassizismus neben Semper und Schinkel. Er baute die Karlsruher Stadtkirche, entwarf den fächerförmigen Bebauungsplan von Karlsruhe, das großherzogliche Palais und den Badischen Hof in Baden-Baden. Da fast alle diese Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, gilt die Kadelburger Kirche als eine der wenigen im Original erhaltenen klassizistischen Bauwerke nach den Vorstellungen Weinbrenners. Die Kirche erlebte mehrere große Renovationen um 1905 und 1956. 1956 wurde der Innenraum grundlegend umgestaltet. Die Renovation von 2001 nahm die verschiedenen Einbauten wieder zurück und lehnt sich an die ursprüngliche Form und Farbe an. Die Bauleitung hatte Architekt Rainer Grübner in Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Baureferat beim Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe. Die Bergkirchensanierung 2001 gilt als "beispielhafte Kirchenrenovierung", wie in der Landessynode festgestellt wurde.

Trotz der großen finanziellen Belastung mit dem Kirchenbau erwarb die Gemeinde in den Jahren 1832 bis 1835 drei Glocken. 1917 mussten die große und die kleine Glocke abgeliefert werden und kehrten nicht zurück. Schon 1922 goss die Glockengießerei Bachert in Karlsruhe beide Glocken neu, finanziert vor allem auch mit Spenden aus der Schweiz. Zwanzig Jahre später im Zweiten Weltkrieg zog der Staat die große und die mittlere Glocke ein. Die große Glocke wurde eingeschmolzen. Für sie goss die Karlsruher Glockengießerei bereits 1950 eine neue große Glocke. Sie trägt die Inschrift: ,,0 Land, Land, Land, höre des Herren Wort". Die mittlere Glocke von 1833 blieb erhalten und kam von den Hamburger Zinnwerken auf ihren angestammten Platz in der Kadelburger Bergkirche zurück.7

Die erste Orgel erklang in der Bergkirche 1843, erbaut vom Konstanzer Orgelbauer Nägeli. Im Jahre 1866 wurde eine umfassende Reparatur dieser Orgel notwendig, die fast einem Neubau nahe kam. 1936 ließ die Gemeinde eine völlig neue Orgel einbauen. Den Auftrag erhielt die Orgelbaufirma Karl Heß aus Durlach. Diese Orgel dient der Gemeinde bis zum heutigen Tag.

Die Evangelischen in Hohentengen

Zur Kirchengemeinde Kadelburg gehört seit 1843 der kirchliche Nebenort Hohentengen. Erst 1896 zog der erste Evangelische in Hohentengen zu. Seit November 1922 gab es in Hohentengen evangelische Gottesdienste in größeren Abständen. Die Gottesdienste fanden zuerst in der alten Kapelle neben der katholischen Kirche statt, was schon bald als Notlösung empfunden wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Heimatvertriebene nach Hohentengen, so dass eine eigene Pfarrgemeinde mit 5 Ältesten errichtet werden konnte. Der Ältestenkreis tagt allerdings zusammen mit den Ältesten der Pfarrgemeinde Kadelburg und bildet mit diesem den Kirchengemeinderat Kadelburg. Durch das Anwachsen der Hohentengener Gemeinde, ihr gehörten mittlerweile fast 500 Gemeindeglieder an, wurde ein eigener Gottesdienstraum notwendig. 1962/63 konnte das Gemeindehaus mit einem Gottesdienstraum und einem Glockenständer in Hohentengen gebaut werden. Jetzt fanden einmal im Monat Gottesdienste statt, später vierzehntägig. Ab 1982 feiert die Gemeinde regelmäßig jeden Sonntag um 9 Uhr im Gemeindehaus Gottesdienst.

Seit 1998 werden in den Sommermonaten in der Antonius Kapelle, die der Bürgergemeinde gehört, Abendgottesdienste nach der Liturgie von Taize angeboten. Immer mehr Leute aus Hohentengen besuchen aber auch den Sonntagsgottesdienst in der Kadelburger Bergkirche. Im Garten um das Gemeindehaus Hohentengen errichtete die Kirchengemeinde in den Jahren 1999/2000 mit Unterstützung der politischen Gemeinde ein Blockhaus für einen offenen Jugendtreff. Da für das Hohentengener Gemeindehaus enorme Renovierungskosten anstehen, beschloss der Kirchengemeinderat 2004, dieses Haus zum Verkauf auszuschreiben. Das Gebäude wird zu 10% von der altkatholischen Gemeinde Dettighofen mitbenutzt.

Weitere Gemeindegebäude

Kurz nach der Einweihung der Bergkirche baute die junge Kirchengemeinde 1836 ein stattliches Pfarrhaus. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde es 2001 verkauft. Dafür errichtete die Kirchengemeinde 2003 ein neues Pfarrhaus mit Pfarrwohnung und Büroräumen in unmittelbarer Nähe zum Evangelischen Gemeindehaus. Das Evangelische Gemeindehaus wurde 1993 errichtet und 1994 durch Landesbischof Dr. Klaus Engelhardt eingeweiht. Architekt des Gemeindehauses und des Pfarrhauses war wie bei der Renovierung der Bergkirche Rainer Grübner aus Weilheim.

Die Kirchengemeinde heute

Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Kadelburg hat sich in den letzten Jahren um ein neues Gemeindearbeitskonzept bemüht, das zum Ziel hat, möglichst alle Gemeindeglieder anzusprechen. So gibt es weniger feste Kreise als offene Angebote, Projekte und Aktionen. Über das ganze Jahr hin wird zu projektartigen und lebenszeitbegleitenden Aktionen eingeladen. Gemeint sind Seniorengeburtstage, Kinderwochen, Kinderaktionstage, Aktionen mit Schülerinnen und Schülern, grenzüberschreitende Aktionen mit der reformierten und katholischen Gemeinde Zurzach oder ökumenische Wochen. Der Konfirmandenunterricht geschieht blockweise einmal monatlich an einem Samstag. Dazu gehören Konfirmandenlager und ein Diakoniepraktikum.

Verschiedene Musikgruppen gestalten den Gottesdienst mit. So gibt es Gitarrenkurse mit wechselnden Teilnehmerzahlen. Ein Pop- und Gospelchor mit z.Z. 35 Mitgliedern besteht seit 1999 und beteiligt sich regelmäßig am gottesdienstlichen Geschehen.

Im Rahmen des Eltern-Kind-Projektes "In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" treffen sich im Kadelburger Gemeindehaus und im Gemeindehaus Hohentengen während der Woche zwischen 20 und 25 Mutter-Kind-Gruppen. Die Evangelische Diakonie in Baden verlieh der Kirchengemeinde dafür im Jahr 2000 den 1. Preis für eine familiengerechte Kirchengemeinde.

In Kadelburg findet regelmäßig eine ökumenische Woche mit den Katholiken aus Kadelburg und Rheinheim statt. Auch in Rheinheim gab es in der Vergangenheit ökumenische Gottesdienste. Mit den katholischen

Gemeinden Kadelburg und Zurzach sowie mit der reformierten Gemeinde Zurzach wurden in den vergangenen Jahren ökumenische Passions- und Adventsmeditationen durchgeführt. Die Kirchen stehen einander für ökumenische Trauungen oder Beerdigungsfeiern offen. Im Jahre 2003 unternahmen die 4 Kirchengemeinden einen ökumenischen Hilfsgütertransport nach Rumänien. In Hohentengen gab es in der Vergangenheit regelmäßig ökumenische Schulgottesdienste. Einmal jährlich findet in Hohentengen am 1. Advent ein großer ökumenischer Gottesdienst aller drei Konfessionen statt.

Im Juli 2005 bekam das evangelische Gemeindehaus anlässlich des Dietrich-Bonhoeffer-Jahres den Namen "Dietrich-Bonhoeffer-Haus" durch Bischof Dr. Wolfgang Huber, dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dietrich Bonhoeffers gelebte Verbindung von persönlicher Frömmigkeit und aufgeklärter Zeitgenossenschaft ist für die Gemeinde wegweisend.

Erwähnenswert

Erwähnenswert ist ein Gottesdienstbesuch von Bundespräsident Heinemann mit Prof. H. Gollwitzer Ostern 1970. Eine große Bereicherung waren die Vorträge zeitgenössischer Theologinnen und Theologen wie Dorothee Sölle, Heinz Zahrnt, Prof. Wolfgang Huber u.a. im Rahmen der Vortragsreihe "Kirche 2000" und deren Veröffentlichung als Bücher "Kirche von morgen denken" und "Gott und Mensch''. Weiter wurde eine CD veröffentlicht: "Raum und Klang. Musik aus der Bergkirche live" (2002). Die CD ist über das Pfarramt Kadelburg zu beziehen. Bemerkenswert waren auch die ZDF-Gottesdienste aus der Bergkirche zu den Themen "Freiheit" (2001 ), "Güte" (2002) und "Klein anfangen" (2005).

 

Auf einen Blick (2004)

 

Name der Kirchengemeinde

Evangelische Kirchengemeinde Kadelburg

Anschrift

Im Spitz 3, 79790 Küssaberg

Pfarrerin/Pfarrer

Andrea Kaiser u. Dr. Thomas O. H. Kaiser (Jobsharing)

Zahl der Gemeindeglieder (2004)

1926

Selbstständige Kirchengemeinde seit

1832

Zur Kirchengemeinde gehören die Orte bzw. die Ortsteile

Küssaberg (Kadelburg, Rheinheim, Dangstetten, Küssnach, Bechtersbohl, Ettikon, Reckingen)
 
Hohentengen (Hohentengen, Stetten, Herdern, Günzgen, Lienheim, Bergöschingen)

Die Kirchengemeinde umfasst die politischen Gemeinden

Küssaberg, Hohentengen

Eigene Pfarrer seit

1832

Pfarrerinnen bzw. Pfarrer seit Kriegsende 1945

Albert Wüst (1930-1954)

Vikar Helmut Feldmann (1954-1956)

Theo Odenwald (1956-1962)

Berthold Barck (1962-1981)

Johannes Schmidt (1981-1984)

Günther Wacker (1984-1995)

Jobsharing:
Andrea Kaiser, Dr. Thomas O.H. Kaiser (seit 1996)
 

Gottesdienststellen

Hohentengen, Kadelburg

Regelmäßiger Kanzeltausch bzw. Zusammenarbeit mit

Reformierte Gemeinde Zurzach

Zahl der Konfirmanden 2004

27

Örtlicher Konfirmationstermin

vor Ostern: Hohentengen an Lätare, Kadelburg an Judika

Kinderabendmahl

ja, seit 1998

Gemeindeeigene Gebäude mit Baujahr

Bergkirche Kadelburg (1832),
Gemeindehaus Hohentengen (1962/63 ),
Gemeindehaus Kadelburg "Dietrich Bonhoeffer-Haus" (1993),
Pfarrhaus mit Pfarrbüro (2003)
 

Künstlerische Ausgestaltung

Bergkirche: Altarbild in den Farben des Kirchenjahres,
Dr. Bernd Salfner, Tiengen
 
 Detailiertere Informationen bitte im Buch bei den entsprechenden Fussnoten nachschlagen.