„Wo evangelisch draufsteht, soll auch evangelisch drin sein!“

Projekt zur Stärkung des evangelischen Profils in Badischen Kindertageseinrichtungen

 

 

Quelle: Juliane Kleibert

„Sollen wir in unserer Kita Halloween feiern? Wie kommen die religiösen Feste der muslimischen Kinder vor? Was machen wir in den Gottesdiensten mit den konfessionslosen Kindern? Sollen wir bei den Speiseplänen Rücksicht auf verschiedene Traditionen nehmen? Was unterscheidet uns als evangelische Kita von anderen?“

 

Fragen wie diese gehören zum Alltagsgeschäft vieler konfessioneller Kindertageseinrichtungen. In den vergangenen Jahren sind sie aber immer drängender geworden, denn die Vielfalt an kulturellen und religiösen Traditionen und Prägungen hat zugenommen. Gleichzeitig aber sind viele Eltern unsicher, was religiöse Fragen angeht – nicht zuletzt, weil Religion mehr und mehr zur Privatsache wird.

 

Die Fragen der Kinder aber bleiben die gleichen: sie suchen nach Orientierung, sie stellen Fragen über Leben und Tod hinaus und brauchen dabei Gesprächspartner, die sich gerade auch in Fragen des eigenen Glaubens in Anspruch nehmen lassen und auch kritische Rückfragen nicht scheuen.

Um pädagogische Fachkräfte bei dieser Herausforderung stärker zu unterstützen, hat die Landessynode im Frühjahr 2017 ein Projekt zur Stärkung des evangelischen Profils in Badischen Kitas beschlossen, das nun auch am Hochrhein seine Arbeit aufnimmt. Innerhalb von fünf Jahren sollen Erzieherinnen und Erzieher ihre „religiösen Kompetenzen“ stärken und vertiefen. Konkret bedeutet das, dass jeder Kirchenbezirk von Projekt-ReferentInnen unterstützt wird, die die Anliegen und Fortbildungsbedarfe der Fachkräfte erheben und in unterschiedlichen Formen bedienen.

 

Am Hochrhein hat Pfarrerin Juliane Kleibert diese Referentenstelle übernommen. Für Rückfragen steht sie gern zur Verfügung unter: Juliane[dot]Kleibert[at]kbz[dot]ekiba[dot]de

 
Kita-Projekt
Quelle: Juliane Kleibert

Pfarrerin Juliane Kleibert
Referentin im Kirchenbezirk Hochrhein
 
 

Das Kita-Projekt nimmt seine Arbeit auf:

Startveranstaltung
13. Februar 2019 (19.00-21.00 Uhr)
im großen Gruppenraum der Versöhnungskirche
Waltdorstr. 5, Waldshut
 
Quelle: RPI Karlsruhe