Herzlichen Glückwunsch!

Dekanin Esther Philipps im Kirchenbezirk Markgräflerland eingeführt

Vorfreude und Herzlichkeit prägten die Einführung von Pfarrerin Ester Philipps als Dekanin im Nachbar-Kirchenbezirk Markgräflerland. Der Gottesdienst zur Einführung fand in der gut gefüllten Stadtkirche in Schopfheim statt.

Ansprache von Dekanin Esther Philipps
Dekanin Esther Philipps
Die Ansprache von Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart war geprägt von herzlicher Zuneigung und klang sehr wie eine Laudatio. Springhart war offensichtlich von der positiven Emotionalität im Gottesdienst in der Stadtkirche in Schopfheim besonders angesprochen. Der große Chor, lauter Beifall nach der Verlesung der Ernennungsurkunde hatten sie überrascht, Beifall nach Verlesung der Urkunde habe sie bislang noch nicht erlebt.
Auch nach dem Gelöbnis der neuen Dekanin gab es erneut Beifall, der Beginn der Amtszeit von Esther Philipps ist geprägt von positiver Erwartung.
"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." (2. Tim 1,7)
Die Ansprache stand unter ihrem Motto: "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." Philipps machte deutlich, was sie unter dieser Zusage des Apostels Paulus an Timotheus versteht. Unprätentiös, in Alltagssprache und gut verständlich. Jeder Begriff habe seine Bedeutung und Gewicht, alle drei Begriffe sollten bedacht werden, allen drein sollte vertraut werden.
Dekanin Philipps begann ihre Predigt mit den Worten: „Vermutlich ist es die Besonnenheit, die den Bibelvers meiner Einführung „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7) besonders macht.“ Denn viele Menschen wählten ihn aus, für sich selbst oder für ihre Kinder. Aber Warum? „Besonnenheit bringt Ruhe in die strotzende Kraft und die fröhliche Liebe“, so Philipps. Und erklärt: „Die Geistgaben Kraft – Liebe – Besonnenheit gehen immer in Beziehung. Das ist eine uralte Bewegung des christlichen Glaubens: hin zu den Menschen. So wie Jesus es getan hat. Und wieder spielt die Besonnenheit eine wichtige Rolle, sie ist die Vernunftstimme. Lasst uns nachdenken, sagt sie. Zusammen. Lasst es uns prüfen. Regt euch nicht gleich auf, und schon gar nicht aus Prinzip… Die Kraft krempelt die Ärmel hoch. Die Liebe macht die Fronten weich – macht herzenswarm und unerschrocken Türen auf.“ Denn selbst wenn Furcht in die Gesellschaft sickerte, seien es die drei Geistesgaben, die es uns ermöglichen, wirksam zu handeln. Liebe öffne Türen, Besonnenheit helfe bei der gemeinsamen Suche nach Lösungen und durch die Geisteskraft können wir zuversichtlich unseren Auftrag ausführen. „Trau Dich - mit Kraft, Liebe und Besonnenheit,“ rief Dekanin Philipps also die Gemeinde zum Ende ihrer Predigt und Beginn des gemeinsamen Weges auf.