Bezirkssynode Herbst 2024

Freitag, 22.11.2024, 18 Uhr in der Versöhnungskirche Waldshut, Waldtorstr. 10a

Dazu schreibt der Vorsitzende der Bezirkssynode, Felix Lohrer:
Liebe Konsynodale, liebe Interessierte an der Arbeit des Kirchenbezirks Hochrhein,
gerne lade ich Sie zur kommenden Tagung der Bezirkssynode im Kirchenbezirk Hochrhein ein.
Freitag, 22.11.2024, 18 Uhr in der Versöhnungskirche Waldshut, Waldtorstr. 10a
Ganz besonders laden wir Marianne Dudde und Dr. Peter Philipp ein, die im Rahmen des
Gottesdienstes aus ihrem Amt als Prädikantin bzw. Prädikant verabschiedet werden. 

Herbstsynode 2024
Eröffnung mit einem Abendmahlsgottesdienst
Tagesordnung
18:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl;
Dank und Verabschiedung von Marianne Dudde und Dr. Peter Philipp
(Dekan Markus Wagenbach)
18:50 Uhr Imbiss
19:40 Uhr Tagung der Bezirkssynode
(1) Regularien
(2) "Verwurzelt in Christus, der Welt und den Menschen in Liebe zugewandt..." -
Impulse zur Weiterarbeit (Martina Dinner)
(3) Bericht aus der Landessynode, insbesondere Wahlverfahren für die allgemeinen
Kirchenwahlen am 1. Advent 2025 (Tilman Bollacher oder Felix Lohrer)
(4) Ekiba2032 – Informationen zu möglichen Rechtsformen (Felix Lohrer)
Berichte
Bericht über Verlauf und Ergebnisse
Felix Lohrer eröffnete die Bezirkssynode am 22. November 2024 und lud zum Gottesdienst mit Abendmahl ein, den Dekan Markus Wagenbach leitete. Den Berichterstatter beeindruckt immer wieder die Abendmahlsfeier im großen Kreis in der Versöhnungskirche. Die Synode uns selbstverständlich auch der Gottesdienst sind öffentlich. Herzliche Einladung
Dank an M. Dudde und Dr. Philipp
Zum Schluss wurden Marianne Dudde und Dr. Peter Philipp aus ihrem Dienst als Prädikantin und Prädikant entlassen. Mit Erreichen des 80. Lebensjahrs ist eine erneute Berufung nicht vorgesehen. Sehr persönlich danken Pfarrerin Dr. Susanne Illner und Dekan Wagenbach beiden Ehrenamtlichen für ihren langjährigen Dienst, auch wenn Frau Dudde am kommen verhindert war. Beiden wurde von der Synode mit großem Applaus gedankt.
Nach einer kleinen Stärkung und Gelegenheit zum persönlichen Austausch wurde die Synode fortgesetzt. Die Pfarrerinnen Lisa Rudszki (St. Blasien) und Nicole Otte-Kempf (Waldshut) wurden als stimmberechtigte Mitglieder der Synode verpflichtet und vom Vorsitzenden Felix Lohrer herzlich begrüßt.
Impuls für die inhaltliche Arbeit im Kirchenbezirk
Schuldekanin Martina Dinner gab einen Impuls zur inhaltlichen Arbeit im Bezirk. Der Leitsatz für den Bezirk: „Verwurzelt in Christus, der Welt und den Menschen in Liebe zugewandt – so leben wir unseren Glauben und strahlen aus in die Region.“ war der Ansatz für einen Austausch in Kleingruppen. Als Basis diente eine Karte, die mit Grafiken von Regine Born gestaltet war. Die Karte steht allen Pfarrämtern zur Verfügung und wird der Benutzung bei Andachten oder anderen Zusammenkünften empfohlen.
Bollacher zur Kirchenwahl 2025
Der Landessynodale Tilman Bollacher informierte, dass die Kirchenwahl im Dezember 2025 mit weniger Aufwand durchgeführt werden soll. Die Briefwahl erfolgt nur noch auf Wunsch des jeweiligen Gemeindeglieds, die Abgabe der Stimmen soll vorwiegend in einer Wahlversammlung stattfinden. Gewählt wird aber weiterhin geheim, die Auszählung der Stimmen erfolgt wie bislang öffentlich.
Zur Entscheidung über die zukünftige rechtliche Struktur in einem Kooperationsraum informierte Felix Lohrer als Landessynodaler anhand einer Unterlage, die man auch online abrufen kann. Wortmeldungen in der Synode ergaben, dass der Kooperationsraum Klettgau – Kadelburg – Jestetten so schnell wie möglich zu einer Kirchengemeinde fusionieren will. Auch die Kirchengemeinden Tiengen und Lauchringen wollen nach der kommenden Kirchenwahl fusionieren.
Infos
Die Berichte aus dem Schuldekanat von Marina Dinner und Studienleiterin Juliane Kleibert machten die schwierige Situation im Religionsunterricht deutlich. Es fehlen Lehrpersonen und die Umsetzung gesetzlicher Vereinbarungen mit dem Kultusministerium wurde beanstandet.
Dekan Wagenbach begrüßte, dass er Pfarrerinnen in ihren Dienst einführen kann. Allerdings bestehen weiterhin Vakanzen, die 4,5 Vollzeitstellen entsprechen.
Er erläuterte die Zielsetzung und Umsetzung des Generalsanierungsplans (s. entsprechende Nachricht) und wies auf die laufende Erarbeitung von Schutzkonzepten gegen Übergriffe und Missbrauch für die Gemeinden und den Bezirk sowie die laufenden Schulungen „Alle Achtung“ hin.
Mit dem Segen für die Versammlung durch Jugendreferent Jan Welp endete die Synode.